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Sprunggelenk und Fuß

Sprunggelenk und Fuß
Für neue Höchstleistungen. Mit viel Geduld.

Das Abknicken im Oberen Sprunggelenk ist die häufigste Sportverletzung – und bedarf oftmals sehr viel Zeit und Geduld, um den Sport wieder aufnehmen zu können.

Meist handelt es sich um Verletzungen der äußeren Bänder des oberen Sprunggelenks und diese können in der Mehrzahl der Fälle ohne Operation behandelt werden – in der Regel über drei Phasen:

  1. Phase: Im akuten Moment nach der Verletzung steht die sofortige Entlastung und Ruhigstellung des Sprunggelenks sowie die Kühlung und Hochlagerung an.
  2. Phase: Jetzt steht die konsequente Stabilisierung durch Orthese und Physiotherapie im Fokus.
  3. Phase: Hier geht es um den Aufbau der Muskulatur und vor allem um das Training der Tiefenrezeptoren in Muskeln und Sehnen. Dabei werden die reflektorischen Anspannungen von stabilisierenden Muskeln trainiert und einem erneuten Abknicken entgegengewirkt.

Treten immer wieder Misstritte auf, kann es zu einer chronischen Instabilität des Oberen Sprunggelenks kommen. In einem solchen Fall – wenn auch physiotherapeutische Maßnahmen nicht mehr helfen – kann unter Umständen die Rekonstruktion der Bänder eine sinnvolle Lösung sein.

 

Verletzung der Syndesmose

Als Verbindung zwischen Schien- und Wadenbein hält die Syndesmose das Sprunggelenk zusammen und sorgt für Stabilität. Nur wenige Zentimeter lang und ungefähr so breit wie ein Finger ist es ein kleines Band mit sehr großer, komplexer Wirkung.

Meist kommt es durch Verdrehen oder Umknicken zu einem teilweisen oder kompletten Riss der Syndemose. Neben einem sofortigen starken Schmerz macht sich die Verletzung – insbesondere auch unter Belastung im Bereich des äußeren oberen Sprunggelenks -  bemerkbar durch Schwellungen rund um das Sprunggelenk bemerkbar.

Bei SPINE + SPORT führen wir zur exakten Abklärung eine genaue Untersuchung, Ultraschallkontrolle durch und fertigen ein Röntgenbild an. Häufig zeigen die Röntgenbilder keine Auffälligkeiten, doch wenn ein Verdacht auf Syndesmose weiterhin besteht, können wir uns mit einem MRT Klarheit verschaffen.